Wann sollte ich an eine Herzmuskelentzündung denken?
Eine Herzmuskelentzündung (Myokarditis) entsteht meist nach einer Infektion. Herzgeschädigte sollen sich deshalb unbedingt bei und nach allen Infektionen, z.B. grippalen Infekten oder auch Darminfektionen, schonen. Also z.B. erst zum Sport gehen, wenn Sie sich wieder wirklich fit fühlen.
Eindeutige Symptome gibt es nicht, sie sollten aber den Arzt aufsuchen, wenn nach einer Infektion
- Müdigkeit und Abgeschlagenheit länger oder intensiver als normal anhalten
- Luftnot, Brustschmerzen oder Herzrhythmusstörungen auftreten
- eine Infektion sich lange hinzieht
Wie kann eine Herzmuskelentzündung festgestellt werden?
Eine vorliegende Herzmuskelentzündung kann nur durch die Zusammensicht mehrerer Faktoren diagnostiziert werden. Dazu gehören zunächst EKG und Blutbild. Genauere Aufschlüsse können aber erst ein Herz-Ultraschall, ein Kardio-MRT und/oder ein Herzkatheter.
Wie wird die Herzmuskelentzündung behandelt?
Die Dauer einer Herzmuskelentzündung ist sehr unterschiedlich.
Wichtigstes Element der Behandlung ist Schonung, möglicherweise sogar Bettruhe. Auf jeden Fall müssen Sport und andere körperliche Belastungen vermieden werden. Dies gilt in der Regel für die Dauer von 6 Monaten.
Eine medikamentöse Behandlung ist nicht immer notwendig. Unter Umständen muss aber die Pumpfunktion des Herzens durch Medikamente verbessert werden, in schwersten Fällen auch durch ein mechanisches Unterstützungssystem.
Genauere Informationen erhalten Sie auf der Seite der Deutschen Herzstiftung.
Kann Covid-19 eine Herzmuskelentzündung verursachen?
Zum Sonderdruck der Herzstiftung: Myokarditis

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