Die Mitralklappeninsuffizienz ist eine häufige Herzklappenerkrankung, die besonders älteren Menschen häufig betrifft. Viele Patientinnen und Patienten profitieren deutlich von einem minimalinvasivem Eingriff, bei dem die Mitralklappe über einen Katheter repariert wird (M‑TEER). Das zeigen neue Ergebnisse aus einer großen deutschen Studie. Danach sind ein Jahr nach der Behandlung über 82 % der Betroffenen ohne erneute Krankenhausaufenthalte wegen Herzschwäche. Viele berichten, dass sie wieder belastbarer sind und sich insgesamt wohler fühlen. Dabei geht es den Patienten umso besser, je weniger „Rest-Undichtigkeit“ verbleibt.
Besonders wichtig: Die Studien zeigen außerdem, dass eine frühere Behandlung sinnvoll sein kann. Menschen mit einer weniger ausgeprägten Mitralklappeninsuffizienz erreichen nach dem Eingriff häufiger eine nahezu normale Klappenfunktion und profitieren insgesamt stärker von der Therapie.
Die Ergebnisse der REPAIR-Studie wurden bei den diesjährigen Herztagen der DGK (Deutsche Gesellschaft für Kardiologie) von Dr. Alexander Stilkenböhmer vom Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhause präsentiert. Er erhielt dafür den Sven‑Effert‑Posterpreis.
Quelle: Herzmedin.de REPAIR | DGK Herztage 2026
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